Junge behinderte Menschen in (Alters)Heimen und stationären psychosozialen Einrichtungen in Tirol

Die Volksanwaltschaft hat im Rahmen ihrer Kommissions- und Berichtstätigkeit immer wieder auf einen eklatanten Missstand hingewiesen:

die Fehlunterbringung junger Menschen mit Behinderung (also unter 60 jährige) in Alten- und Pflegeheimen, die Problemkreise

Starke Bevormundung, manchmal höchstproblematischer Freiheitsentzug,

oft fehlende Barrierefreiheit,

Fehlplatzierungen junger Menschen mit Behinderungen,

fehlende Beschwerdemöglichkeiten,

geringe Entlohnung in Tageswerkstätten und

Beschwerden über Sachwalterschaften.

In Tirol sind und werden sogar Kinder in der forensischen Psychiatrie in Hall untergebracht! Auch im Jahre 2017!

Über die ungesetzliche Unterbringungen in der Erwachsenenpsychiatrie von Kindern und Jugendlichen wurde mehrfach berichtet.

Insgesamt sind 170 Personen zwischen 20 und 60 Jahren davon betroffen, im Bereiche der Kinder- und Jugendlichen sind sogar mehr als 800 fremduntergebracht.

De-Institutionalisierung, Ambulant vor stationär, Forderungen der UN-Behindertenmenschrechtskonvention, der KInderkonvention werden in Tirol auch noch zögerlich umgesetzt.