Deeskalation an der Kinder-und Jugendpsychiatrie durch geschultes Personal

Bereits seit langem ist der Einsatz von privaten (gewerblichen) Security- Personal in Psychiatrien gesetzlich durch die OGH Entscheidung

http://www.notfallmedizinrecht.at/ogh-entscheidung-einsatz-von-security-personal-in-psychiatrien-zum-setzen-von-zwangsmassnahmen-unzulaessig/

verboten. Schon bei der Psychiatrietagung in Südtirol wurde bekannt, dass PatientInnen in einer Krisensituation auch in einem Psychiatrischen Krankenhaus der Tirol Kliniken, ja sogar am MZA (Medizinische Notfallaufnahme Anichstraße) mit Hilfe und auf Anordnung des Arztes, gegen den Willen oder ohne den Willen durch nicht dazu befähigtes und geschultes Personal einer Sicherheitsfirma mechanisch fixiert (angebunden), ja sogar bei der Verabreichung von Medikamenten zu einer medikamentösen Fixierung (Sedierung) assistieren sie. Das ist keine medizinische Behandlung nach dem Stand der Wissenschaft, da gerade es auch immer wieder bei mechanischen und medikamentösen Zwangsfixierungen zu einer Eskalation kommt und auch die gesundheitlichen Folgen dieser Zwangsmaßnahmen gravierend sein können, so ist nach der Studie der GM in München in 85% der untersuchten Todesfälle nach einer Fixierung, die Fixierung selbst die Todesursache gewesen.

http://psychiatrie.or.at/index.php/283-private-sicherheitsdienste-in-der-psychiatrie-tirol-assistieren-bei-fixierung

In der Kinder-und Jugendpsychiatrie (Direktorin Univ.Prof. Dr.Sevecke ) werden neue Wege beschritten, die dem internationalen Standard entsprechen:

Die Deeskalation wird durch ausgebildete Fachkräfte (Pflegepersonal) beschritten und nicht durch ungelernte Security Mitarbeiter!

http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/12832539-91/bevor-der-patient-ausflippt-kann-man-druck-herausnehmen.csp