Home Treatment: Vorbild für Tirol Prof. Becker und Team

Best Practice: Home Treatment (Prof. Becker und Team)Quelle: Tagung in Ravensburg, Home Treatment in der Psychiatrie, März 2014

—Die Patientin/der Patient steht stets im Mittelpunkt  therap. Planens und Handelns, Lebens- und Wohnsituation bleiben bestehen
—Bedarfs- und bedürfnisorientiert, psychosoziale Betreuung zu Hause
—Multiprofessionelle Zusammenarbeit mit den Angehörigen, Gesundheits- und Sozialdiensten
—Individualisierte Pharmako-,Sozio- und Psychotherapie
—Ziel ist eine hohe Zufriedenheit der Patienten und Bezugspersonen und eine Gesundung und (Re-)Integration
—Nutzung der persönlichen und sozialen Ressourcen der Betroffenen
—Reduktion stationärer und ambulanter Behandlung
—Entlastung der Angehörigen
—Compliance-Förderung und Entstigmatisierung

Psychiatrischer Krisen - und Notdienst : Vorbild Kärnten

Best Practice: Psychiatrischer Not- und Krisendienst Kärnten (Primar Oberlerchner +Team)Quelle: Kurzvorstellung p. Mail von Primar Oberlerchner, Mai 2014

—Für Menschen in seelischer Not, rund um die Uhr erreichbar, anonym 
—Team von zwei Personen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen des psychosozialen Feldes, speziell ausgebildet und unter Supervision.
—Viele der Krisen können durch gezielte Intervention, durch Hilfe zur Selbsthilfe gemeinsam mit den KlientInnen bewältigt werden.
—Die Werkzeuge sind das Gespräch, sei es am Telefon oder vor Ort, mit dem Betroffenen oder mit seinem sozialen Umfeld, Weitergabe von Information, Anwendung psychotherapeutischer Methoden, Verabreichung, Empfehlung oder Überprüfung der Medikation und schließlich auch Delegation an andere Institutionen.
—Für PatientInnen mit sehr komplexer Bedürfnislage
— Langzeitnachbetreuung mit proaktiven aufsuchenden Betreuung, die Institution zum Patienten kommt („Prophetenteam")
—Betreuungskontinuum durch den immer selben Mitarbeiter
Prinzip des Case- oder Care-Managements 

Krisendienst Kärnten als Best Practice Beispiel für Tirol

Kein Geld für psychiatrische Notfallshilfe?

Der Psychiatrische Not- und Krisendienst Kärnten des freien Wohlfahrtsträgers pro mente kärnten soll ab 2007 von Krankenhäusern organisiert werden. 
(pmk) Betroffene und Angehörige befürchten massive Verschlechterungen in der sozialpsychiatrischen Versorgung und fordern - bisher erfolglos - Gespräche mit den verantwortlichen PolitikerInnen. 
Der Psychiatrische Not- und Krisendienst von pro mente kärnten (PMK) existiert seit nunmehr 11 Jahren und ist österreichweit das bislang einzige mobile Hilfsangebot für Menschen in seelischer Not und deren Umfeld, das rund um die Uhr erreichbar ist und nicht nur telefonische Beratung durchführt, sondern im Bedarfsfall auch zum Ort des Geschehens kommt.