Forensic commitment, involuntary placement and mechanical and chemical restraint in Tyrol /Austria

Juan E. Méndez , Special Rapporteur on torture and other cruel, inhuman or degrading treatment or punishment,

has stressed out in his speech (Feb 2013)"States should impose an absolute ban on all forced and non-consensual medical interventions against persons with disabilities" that a non-consensual restraint and medical treatment must be stopped. "

http://www.ohchr.org/Documents/HRBodies/HRCouncil/RegularSession/Session22/A.HRC.22.53_English.pdf

The former head of the Independent Monitoring Committee for the Implementation of the UN Convention on the Rights of People with Disabilities, Mrs.Dr. Schulze, has presented two reports for forensic commitment in Austria:
http://monitoringausschuss.at/download/documents-in-english/MA_SN_forensic_commitment_2015_01_19.pdf

and till now only in German about (initial) hearing in forensic commitment. This initial hearing in the psychiatric hospital is reported from patients as the same farce as in this report.

http://monitoringausschuss.at/stellungnahmen/anhoerungen-im-massnahmenvollzug/.

Tyrol has a very high incidence of involuntary placement

 

but also a hight incidence of mechanical and supposed increasing chemical restraint (there is a lack of documentation) in psychiatric departments and psychosocial institutions, asylum etc. 

Sonderschule in Tirol: Monitoringausschuss gibt Stellungnahme ab

Eine große Gruppe der Schüler mit Sonderpädagogischem Förderbedarf sind allerdings ohnehin nicht jene mit körperlicher Behinderung, sondern jene mit teilweise schweren Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten und psychischen Störungen. (siehe Tabelle von Deutschland)

So werden in Tirol nur knapp 47 Prozent inklusiv unterrichtet, während es in der Steiermark 85 Prozent sind. Tirol erfüllt die Empfehlungen der UN-Konvention in keinster Weise und hat daher größten Handlungsbedarf. Mehr als der Hälfte der Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden in Tirol noch in Sonderschulen unterrichtet.

Stellungnahme des Tiroler Monitoringausschusses

Stellungnahme des Tiroler Monitoringausschusses in Leichter Sprache

Neue Initiative in Tirol WHY Plattform zum Thema Alkohol und Begleiterscheinungen

Alle Informationen zu Initiative WHY? - Plattform zum Thema Alkohol und Begleiterscheinungen:

Gruppe/Verein

Initiative WHY? - Plattform zum Thema Alkohol und Begleiterscheinungen

Schlagworte

Sucht, Alkohol

 

Name

WHY

Adresse

c/o SELBSTHILFE TIROL Innrain 43

PLZ

6020

Stadt

Innsbruck

 

Telefon

0650 47 89 469

E-Mail

g-mattersberger(at)gmx.at

Web:

www.selbsthilfe-tirol.at

 

Beschreibung

SHG/Verein: Initiative WHY? - Plattform zum Thema Alkohol und Begleiterscheinungen

Die Initiative WHY? ist eine Plattform, die Anliegen, Schwierigkeiten und Hindernisse aus der Sicht Betroffener artikulieren möchte.

Treffen erfolgen 14-tägig, jeweils Montag, 18.30 Uhr im Dachverband SELBSTHILFE TIROL.
Nächste Termine: 12. und 26. Oktober 2015; 9. und 23. November 2015; 7. und 21. Dezember 2015; 4. und 18. Jänner 2016; 1., 15. und 29. Februar 2016; 14. und 28. März 2016; 11. und 25. April 2016; 9. und 23. Mai 2016; 6. und 20. Juni 2016.

Kontakt: 
Tel. 0650 47 89 469, E-Mail: g-mattersberger(at)gmx.at oder SELBSTHILFE TIROL, Tel. 0512 57 71 98, E-Mail: dachverband(at)selbsthilfe-tirol.at

 

Persönliches Budget in Tirol auch für psychisch Kranke möglich

Persönliches Budget

Wir Menschen mit Behinderungen haben nicht nur einen Bedarf
sondern auch Bedürfnisse.

Wir wollen selbstbestimmt leben.

Wir wollen selbst bestimmen,
wo wir wohnen.
Wir wollen selbst bestimmen,
wer uns unterstützt und betreut.
Wir wollen unsere Freizeit selbst gestalten.
Wir wollen an der Gesellschaft teilhaben.
Wir wollen nicht,
dass uns andere sagen,
was wir tun müssen.
Wir wollen selbst für uns Verantwortung tragen.

Dazu brauchen wir unser persönliches Geld.
Das heißt persönliches Budget.

In Tirol erhalten einige Menschen mit Behinderungen
ab dem nächsten Jahr persönliches Budget.
Wenn diese Menschen mit dem persönlichen Budget
gute Erfahrungen machen, soll es ein Gesetz für ALLE geben.

Doch bis dahin müssen wir viele Erfahrungen sammeln.
Wir möchten uns von Betroffenen und Angehörigen
anhören, was wichtig ist und
an was wir denken müssen.

Der Tiroler Monitoring-Ausschuss macht

am 1.12.2015, von 14.00-17.30 Uhr
im Landhaus, großer Saal,
Eduard-Wallnöfer-Platz 3, Innsbruck

dazu eine große Sitzung.

Alle, die etwas über des persönliche Budget hören wollen
und darüber sprechen wollen,
sind dazu eingeladen.

Mechanische / medikamentöse / elektronische Fixierung in psychosozialen Einrichtungen in Tirol

Über die weitergehenden Freiheitsentziehungen gemäß Heimaufenthaltsgesetz und Unterbringungsgesetz in psychosozialen Einrichtungen, Heimen, Psychiatrieabteilungen durch Psychopharmaka und anderen sedierenden Medikamenten gibt es keine verlässlichen Dokumente, die die Häufigkeit dieser Maßnahmen in Tirol darstellen.

Unterlagen sind zu finden:

Tagung "Freiheitsbeschränkung durch Medikation" 15.11.2013 in Innsbruck

Susanne Jaquemar, Johannes Hilbe: Prävalenz von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in österreichischen Alten- und Pflegeheimen (Österr. Pflegezeitschrift 5/2013)

Rosalinde Pimon: Freiheitsbeschränkung durch Medikamente. Erfahrungen der Bewohnervertretung - Der Umgang mit medikamentösen Freiheitsbeschränkungen rückt in den Mittelpunkt (iFamZ – Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht, September 2010)

Zahlenmaterial für Tirol:

Petition von Mag. Otto Westreicher : Verbesserung der psychosozialen Gesundheit im Lichte der UN-Konvention

und die daraus resultierende Enquete: Verbesserung der psychosozialen Gesundheit in Tirol

Vermehrte gerichtliche Unzulässigkeitsentscheidungen wegen einer medikamentösen Fixierung (Manual des Justizministeriums 2013)

Mechansiche Fixierungen sind in Psychiatrien häufig: Zur Situation in Tirol

Eine ethische Stellungnahme der DGPPN

Die Handlungsempfehlungen der UN-Konvention an Österreich bezüglich Zwangsunterbringung und Zwangsbehandlung und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch mechanischisch und/oder medikamentöse Fixierung.

Statement von: Prof. Dr. med. Dr. phil. Henrik Walter, Direktor des Forschungsbereichs Mind and Brain an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Zwangsmaßnahmen oder Zwangsbehandlungen gegen den selbstbestimmten Willen eines Patienten sind anerkanntermaßen ethisch nicht zu rechtfertigen.

Mögliche Folgen:

 

 

Tag der psychischen Gesundheit: Ausgrenzung noch immer gegeben

Zum Welttag der seelischen Gesundheit hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu aufgefordert, psychisch Kranke würdevoll zu behandeln. In vielen Ländern würden Menschen mit einer seelischen Erkrankung ausgegrenzt und stigmatisiert, oft sogar misshandelt.

Der Welttag der seelischen Gesundheit wurde erstmals 1992 von der World Federation for Mental Health (WFMH) ausgerufen. Sie fördert Aufklärungskampagnen zur Vorbeugung seelischer Erkrankungen und Störungen, zudem tritt sie für eine angemessene Behandlung und Betreuung ein.

In ihrem Report (pdf, engl.) zum diesjährigen Welttag fordert die WFMH, Betroffene sollten rechtlich, sozial und medizinisch als eigenständige Personen angesehen werden, so wie jeder körperlich Kranke auch. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer psychischen Krankheit.

Bericht in der TT vom 9.10.2015:

WHO: Psychisch Kranke werden immer noch ausgegrenzt

Daten des Bundesgesundheitsministeriums

Informationsblatt der WHO

Report der WFMH 2015

Ärzte-Zeitung über Lobotomie

Obwohl fast jeder Dritte leidet in seinem Leben an einer psychischen Störung leidet, werden seelisch Erkrankte dennoch unwürdig behandelt.

Heimanwältin kritisiert in Tirol Personalmangel

Wie auch auf den in der TT erschienen Artikel vom 10.09.2015 : Heimanwältin kritisiert Personalmangel
http://m.tt.com/politik/landespolitik/10489203-91/heimanw%C3%A4ltin-kritisiert-personalmangel-in-heimen.csp
Diesbezüglich sind auch Beschwerden aus dem Bereich der Heime und der Psychiatrie eingegangen -,
insbesondere ist die besorgniserregende zunehmende medikamentöse Fixierung (Risperdal statt Personal) und die weitergehende Beschränkung der Bewegungsfreiheit durch elektronische Mittel auch durch eine personelle Unterbesetzung besonders in der Nacht und an Wochenenden  (80 PatientInnen mit 1-2 Pflegepersonen) zu erklären.

Im Bereich der Heime gibt es Untersuchungen, die auch auf Tirol zutreffen:

Susanne Jaquemar, Johannes Hilbe: Prävalenz von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in österreichischen Alten- und Pflegeheimen (Österr. Pflegezeitschrift 5/2013)

Rosalinde Pimon: Freiheitsbeschränkung durch Medikamente. Erfahrungen der Bewohnervertretung - Der Umgang mit medikamentösen Freiheitsbeschränkungen rückt in den Mittelpunkt (iFamZ – Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht, September 2010)

Für Tirol sind die Unterlagen zu finden: Tagung "Freiheitsbeschränkung durch Medikation" 15.11.2013 in Innsbruck

Im Bereich der Psychiatrie zeigen die Daten besorgniserregende Werte, so waren in der Gerontospsychiatrie nahezu 80% einer mechanischen Fixierung ausgesetzt. Über medikamentöse Freiheitsbeschränkungen durch Sedierung mit Psychopharmaka ist die Volksanwaltschaft daran, die internationalen Standardseinzufordern: gemäß den Empfehlungen des Europäischen Folter-Komitees – in allen psychiatrischen Krankenanstalten ein Zentralregister eingerichtet wird, um freiheitsbeschränkende Maßnahmen erfassen und österreichweit evaluieren zu können. Die Volksanwaltschaft fordert weiters ausdrücklich die Einhaltung der vom Europäischen Folter-Komitee vorgegebenen Standards. Demgemäß sind Fixierungen zu vermeiden, indem ausreichend fachlich kompetentes Personal zur Verfügung gestellt wird. Wenn diese – als Letztlösung zur Abwehr von Fremd- oder Selbstgefährdung – vorgenommen werden, dürfen sie von Betroffenen nicht als Bedrohung empfunden werden oder Angstzustände verstärken. Menschenrechtlich unzulässig ist jedenfalls, wenn Patientinnen und Patienten – in Sichtweite Anderer – fixiert werden.

http://volksanwaltschaft.gv.at/artikel/freiheitsbeschraenkungen-in-krankenhaeusern-und-psychiatrien

Kinder und Jugendpsychiatrie Innsbruck : 5 neue OberärztInnen

Wie den Medien zu entnehmen ist, wird die Kinder- und Jugenpsychiatrie in Innsbruck durch weitere 5 Fachärzte verstärkt. Die Leiterin der Kinder und Jugenpsychiatrie, Fr. Univ.Prof.in.Dr.in Sevecke begrüßt auch einen Ausbau von extramuralen Einrichtungen, ebenso forciert sie eine Zusammenarbeit bei Esssstörungen von Jugendlichen bis 21 Jahre mit der Erwachsenenpsychiatrie.

 

Sedierung in Heimen und Psychiatrie und psychosozialen Einrichtungen

Die Volksanwaltschaft hat es sich zu einem Schwerpunktsthema gemacht:

Interview mit Volksanwalt Dr. Günther Kräuter: Medikation in Alten- und Pflegeheimen

Initiative für weniger Psychopharmaka-Einsatz in München

Das Amtsgericht München setzt sich für weniger Psychopharmaka in Alten- und Pflegeheimen ein. Es hat eine Initiative gestartet, um in Zusammenarbeit mit Ministerien und für die Betreuung zuständigen Stellen die Gabe von Medikamenten mit beruhigender oder sedierender Wirkung oder Nebenwirkung transparent zu machen und auch zu reduzieren, um  die Lebensqualität der Heimbewohner verbessern und das gegenseitige Vertrauen zu fördern, die Freiheitsrechte des einzelnen zu achten und zu schützen und so lang wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.(aus DAZ.online)

 In Tirol ist die Situation nicht transparent, lediglich von den freiheitsbeschränkenden Maßnahmen (mechanische Fixierungen) in der Psychiatrie Hall liegen Ergebnisse vor, so werden in der Gerontopsychiatrie in Hall nahezu alle PatientInnen mindestens einmal im Laufe des stationären Aufenthaltes mechanisch fixiert (mit Gurten).

Über die Sedierung von Medikamenten liegen in Tirol weder von der Heimanwaltschaft, noch von der Patientenanwaltschaft, noch von den Einrichtungen Daten vor.

In den Heimen, Psychiatrien und psychosozialen Einrichtungen werden vor allem folgende Medikamente angewendet, die nicht immer einer medizinischen Indikation oder Heilung bewirken, sondern besonders in der Gesamtschau und unter Einbeziehung des Zeitpunktes der Verabreichung und der Wechselwirkung, das Ziel haben, die PATIENTEN RUHIG ZU STELLEN, besonders in der Nacht oder an Wochenenden, wie aus den Untersuchungen in Salzburg, oder Deutschland hervorgeht:

Opioide/Analgetika

Narkotika

5.   Antidementiva

  Antidepressiva 

5.   Non-Psychopharmaka und Off - Label-Use

 Antipsychotika/Neuroleptika

5. 7 B   Benzodiazepine

Noch keine Kassenstelle der TGKK für Kinder-und Jugendpsychiatrie

Rund 12 Prozent der Jugendlichen würde laut Ärztekammer eine psychiatrische Behandlung brauchen und fordert noch mehr Kassenordinationen für Kinder- und Jugendpsychiatrie. In Wien haben die ersten Kassenordinationen für Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet. Die Wiener Gebietskrankenkasse hat sechs Kassenplanstellen bewilligt. Die Ärztekammer sieht einen „Meilenstein“, fordert aber weitere Ordinationen.

In Tirol gibt es doch jahrelanger Versprechungen noch keine kostenfreie Behandlung bei der Tiroler Gebietskrankenkasse.

Siehe Petition an den Tiroler Landtag 2013: Verbesserung psychosoziale Versorgung in TirolEnquete zurVerbesserung der psychosozialen Versorgung 2014